Unter diesem Titel hat die Energieagentur NRW die Ergebnisse eine der größten Untersuchungen über den privaten Stromrbrauch veröffentlicht. Von mehr als 380.000 Haushalten wurden die Verbrauchsdaten nach Haushaltsgrößen und Verbrauchsarten ausgewertet.

Einige Ergebnisse dürften den Leser der Energiekolumne nicht überraschen: Wer mit Strom Warmwasser bereitet (27,7% vom Verbrauch i.J.), kocht (7,5%) und trocknet (5,3%) verbraucht 40% seines Stroms hierfür, was bei einem 3-Personenhaushalt € 500,- an Kosten verursacht, – gerade so viel wie die Strompreissteigerungen der letzten 10 Jahre insgesamt ausmachen.

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Von Michael Meinel, 16. Mai 2012, 10:17 Uhr

Nicht anders als es Friedrich Wilhelm Raiffeisen vor 150 Jahren mit seinem „Hülfsverein“ für die Landbevölkerung im Westerwald tat, muss es auch heute darum gehen, im ländlichen Raum ausreichend Infrastruktur und Arbeit zu erhalten.

Die dezentrale Produktion im ländlichen Raum muss wieder den Industriezentren Aufgaben abnehmen, so wie ich es vor kurzem hier beschrieben habe. Die Energiewende trägt einen Teil bei.

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Von Michael Meinel, 9. Mai 2012, 09:55 Uhr

Manches kehrt aber auch einfach nur jedes Jahr mit den Rechnungen für Strom und Gas wieder: Wie teuer die Energie geworden ist, und dass sie auch immer teurer wird.

Die einen verweisen auf die Erneuerbaren Energien, die anderen, dass diese nur als Vorwand genutzt werden, um still und heimlich die Preise mehr als nötig zu erhöhen. Dagegen würden preisdämpfende Faktoren nicht weiter gegeben.

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Von Michael Meinel, 2. Mai 2012, 10:01 Uhr

Die Versorgung mit Energie war in der Menschheitsgeschichte über Jahrtausende dezentral. Windmühlen und Wasserräder sorgten dafür, dass Kraft für allerlei Zwecke zur Verfügung standen. Der Treibstoff für die Mobilität kam vom Acker als Getreide für Pferde und Ochsen. Lampenöl und Kerzenwachs erleuchteten das Heim.

Doch das Erdöl war den dezentralen Energien ab dem 19. Jhdt. eine zunehmende Konkurrenz. Zuerst machte das leichte Petroleum dem Lampenöl den Garaus, dann ab den 20er Jahren dienten Erdölprodukte als Treibstoff für Automotoren.

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Von Michael Meinel, 25. April 2012, 10:25 Uhr

Wärmebilder einer thermografischen Kamera erscheinen uns  als merkwürdige grellbunte Kunstwerke. Der erste Blick auf diese könnte uns mit Nina Hagen singen lassen: „Ist alles so schön bunt hier!“ Es fehlt die Erklärung, die Bewertung, die uns hilft, daraus Schlüsse zu ziehen, was wir nun tun können.

Da es sich bei den seit Jahren steigenden Energiepreisen grundsätzlich lohnt, Schlupflöcher aufzuspüren, durch die Wärme vom Inneren eines Gebäudes nach draußen entweicht, nimmt das Angebot für Thermografie-Aufnahmen stetig zu.

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Von Michael Meinel, 18. April 2012, 10:04 Uhr

Bitterernst kommen uns oftmals die Energiethemen entgegen. Angesichts der Preise beim Sprit- oder Heizöltanken ist einem ja auch kaum nach Lachen zumute.
Die meisten Maßnahmen, mit denen wir uns unabhängiger von Öl- und Gaspreissteigerungen machen können, kosten erst einmal Geld, selbst wenn sie sich auf Dauer rechnen.
Oder sie sind lästig, weil sie Verzicht bedeuten: Weniger Autofahren oder kühlere Wohnungen. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, wenn wir schnell ins Auto springen wollen, um zum Einkaufen zu fahren, statt mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

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Von Michael Meinel, 11. April 2012, 10:40 Uhr

So und ähnlich titeln derzeit die Medien, ob Zeitung, Internet oder Fernsehen: Wucher an der Tankstelle – Ölmultis tricksen Verbraucher aus – Benzin-Abzocke – Immer wieder zu Ostern!

Bis in den politischen Bereich schlagen die Spritpreise durch. Die Präsidenten von Frankreich und den USA sorgen sich um ihre Wiederwahl, da steigende Preise deren Zustimmungswerte sinken lassen. Sie hoffen, dass eine Freigabe der strategischen Ölreserven Ihnen hilft, die Preise zu drücken.

Und auch die Bundesregierung bemüht sich die Forderung nach einem Gesetz gegen Benzinpreis-Abzocke zu erfüllen. Doch ob eine Meldefrist für die Preissteigerungen nicht gar das Gegenteil bewirkt, wie so manche Experten befürchten?

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Von Michael Meinel, 4. April 2012, 08:33 Uhr

Eindeutig nein! Wir haben immer noch mehr Holzzuwachs als -einschlag. Selbst wenn das Holzheizen weiter wie zuletzt zunimmt, wird dies mindestens noch die nächsten zehn Jahre so sein. Aber: Holz hat als Brennstoff nur eine begrenzte Bedeutung. Und als Bau- und Dämmstoff ist er noch wichtiger.

Die Vorteile des Heizens mit Holz, aber auch dessen Grenzen hatte ich im Juli letzten Jahres unter den Titeln „Gesundes Waldklima“ und  „Moderne Energie aus der Region“ kritisch beleuchtet. Daher möchte ich nicht erneut auf das Für und Wider eingehen und alle Sachverhalte wiederholen .

Angesichts von der ein oder anderen aktuellen Kritik an großen Holzpellets- und Holzhackschnitzelheizungen erscheint es mir jedoch nötig, ein paar Fakten zu ergänzen.

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Von Michael Meinel, 28. März 2012, 10:23 Uhr

Letzten Donnerstag informierten sich gut 50 Lahntaler Bürger in einer Bürgerversammlung im Haus am Wollenberg über die Ziele bei Klimaschutz und Energiewende in unserer Gemeinde.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Dirk Geißler und der Vorsitzende des Energie- und Umweltausschusses Dr. Claus Opper berichteten den interessierten Bürgern welche Beschlüsse die Gemeindevertretung zu diesem Thema in den letzten Jahren gefasst hat.

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Von Michael Meinel, 21. März 2012, 16:06 Uhr

Die Gemeinde Lahntal setzt sich schon seit vielen Jahren, lange vor der Katastrophe von Fukushima  für Erneuerbare Energien ein, für einen Weg weg von fossilen Energieträgern und der unbeherrschbaren Kernenergie.

Heute vor einem Jahr, vier Tagen nach dem Erdbeben in Japan waren vier der sechs Reaktorblöcke des Kernkraftwerks Fukushima I mehr oder weniger zerstört. In der Folge haben sich in Deutschland alle Parteien auf eine umfassende Energiewende geeinigt. Nun gilt es diese zu gestalten und zwar für und mit allen Bürgern gemeinsam.

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Von Michael Meinel, 14. März 2012, 08:45 Uhr