10 Jahre Solarmesse – 10 Jahre Klimaschutz & Energiewende im Nordkreis

Am 21. Juni 2015 war es genau 10 Jahre her, dass im Nordkreis mit der ersten Solarmesse die regionale Energiewende begonnen wurde. Gemeinsam mit fast allen Unternehmen aus der oberhessischen Region, die sich mit  Solaranlagentechnik und Gebäudedämmung,  mit effizienten Heizsystemen und vielerlei Energiesparmöglichkeiten beschäftigen, hat zuerst die Gemeinde Lahntal ihren Bürgern  einen bewussten Umgang mit Energie vermittelt. Später tat sie es im Nordkreis über viele Jahre zusammen mit den Nachbarkommunen Cölbe, Wetter und Münchhausen mit vielerlei Aktionen  und Informationsangeboten zuletzt über drei Jahre koordiniert von einem kommunalen Klimaschutzmanager.

Die Umsetzung der Klimaschutzkonzepte der Nordkreiskommunen ist auch nach Beendigung der beratenden Begleitung durch einen Klimaschutzmanager Ende 2014 eine wichtige Zukunftsaufgabe. Die Extremwetter der letzten Jahre auch in unserer Region, die weltweiten Spitzenwerte, zeigen ihre Wirkung. Der Stress für die Natur, seien es Planzen und Tiere, aber auch Menschen hat zugenommen. Manche Arten kommen damit zurecht, andere, die sich nicht anpassen können, auch weil der Wandel erdgeschichtlich so schnell erfolgt, wie noch nie, sterben aus. Nach aktuellen Studien bedroht die globale Erwärmung jede sechste Art – auch bei uns: ZEIT – Die globale Erwärmung bedroht jede sechste Art und Helmholtz-Artikel über aktuelle Forschungsberichte mit weiterführenden Links.

Daher ist es gut, dass uns die Klimaforscher in diesem Jahr, an deren Ende die Weltklimkonferenz in Paris ansteht, daran erinnern, was von Rio über Kioto  die globalen Beweggründe zum Handeln waren und sind. Sicherlich sind die weltweiten Auswirkungen des Klimawandels wie Extremwetter und Artensterben auf lokaler Ebene oft schwer zu vermitteln. Aber auch bei uns sind die Veränderungen seit Jahren erlebbar. Die Aufklärung darüber bekommt eine zunehmende Wichtigkeit, da der oft sehr emotional vorgetragene Konflikt von Naturschutz und Erneuerbaren Energien, den Einsatz für den Klimaschutz erschwert mit fatalen Folgen für die Natur.

So machen in diesem Jubiläumsjahr der Solarmesse die extremen Witterungswechsel Jungvögeln und Fledermäusen zu schaffen. Zur Aufzucht haben sie im kühlen Frühjahr geschützte Orte gewählt. Nun erhitzen sich diese zu sehr und Jungvögel flüchten aus den Nestern und Jungtiere der Fledermäuse lassen sich aus dem Quartier fallen, bevor diese bspw. unter den Gebäudedächern zu tödlichen Hitzefallen werden. Viele Vogel- und Fledermausstationen vor allem in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg sind derzeit überlastet. Mehr dazu und Tipps zum Helfen bietet der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V., ein Interview mit deren Fledermausfachberaterin steht in der Süddeutschen Zeitung und die BR-Sendung „quer“ hat dieses Thema in einem Film-Beitrag dargestellt: Hitzetod – Megasommer wird Tieren zum Verhängnis.

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Ein Gewinn für die Region!

Kolumne vom

17.12.2014

Mit dem Jahr 2014 endet die beratende Begleitung des 2010 von den Nordkreiskommunen gemeinsam beschlossenen interkommunalen Klimaschutzkonzeptes. Seitdem ist viel passiert: Auf den kommunalen Webseiten ist eine Zwischenbilanz auf dem Weg zu 100% EE zu finden, Karten mit Energieanlagen, Energie und CO2-Bilanzen und viele Praxisbeispiele.

Knapp 20% des Stromverbrauchs werden in Cölbe, Lahntal und Wetter durch Sonne, Wind, Wasser und Biomasse bereitgestellt. Dadurch werden jährlich gut 8.000 t CO2 vermieden und fast 4 Mio.€ an Wertschöpfung erreicht. Der Energierechner des Regierungspräsidiums bietet sowohl den aktuellen Stand als auch das Potenzial der Region: www.energieportal-mittelhessen.de

Besonders beeindruckend sind die Investitionen in die Wärmeversorgung. Es wurden weitere Nahwärmenetze gebaut, Gebäude energetisch saniert, sowie Holzpelletsheizungen und Blockheizkraftwerke installiert. Und dazu kommen viele kleine Maßnahmen wie bspw. der Austausch ineffizienter  Heizungsumwälzpumpen.

Allein für diesen wurden rund € 200.000,- p.a. investiert. Auf der Klimakonferenz im Frühjahr wiesen Fachleute auf die besondere Bedeutung der Investitionen sowohl in energetische Sanierungen wie in Erzeugungsanlagen für die kommunalen Finanzen hin. Mit einer jährlichen Gebäudesanierungsrate von 1% kann bei uns pro Jahr eine regionale Wertschöpfung von rund 2,5 Mio.€ generiert werden. Wirtschaftsstudien zeigen die Effekte für die Kommune:  www.kommunal-erneuerbar.de

Die Verbindung von CO2-Reduktion und regionaler Wertschöpfung sind für mich Ansporn mich weiter für eine kommunale, eine Bürgerenergiewende einzusetzen und sie nicht globalen Playern zu überlassen. Daher sage ich: Auf Wiedersehen!

Ihr Klimaschutzmanager Michael Meinel

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Kommune oder Konzern?

Kolumne vom

10.12.2014

Letzte Woche hat die Bundesregierung ihren nationalen Aktionsplan Klimaschutz vorgestellt und der E-ON-Konzern seine neue Ausrichtung auf Erneuerbare Energien. Unsere Bürgergenossenschaften, die kommunalen Energieversorger und die Kommunen können sich mit ihrem Einsatz für regionale Energieprojekte bestätigt sehen. Sie unterstützen den nationalen Beitrag zu den globalen Zielen zur Reduzierung des CO2-Ausstosses.

Nach Energieeinsparung und der Wärmeversorgung ist die klimaschonende Stromerzeugung ein wichtigerer Bereich. Im Ostkreis werden relativ geräuschlos Windparks mit Bürgerbeteiligung umgesetzt. Andere Standorte im Kreis sind heftig umstritten oder kommunale Projekte ganz gescheitert.

Doch die Ziele bleiben. Kohle- und Atomkraftwerke will erst recht niemand vor der Haustür und sie sind auch für die großen Energieversorger zunehmend unrentabel. Private Investoren in Erneuerbare Energien oder gar Großkonzerne richten sich weniger nach den Interessen vor Ort. Die mit den Anlagen erzielte Wertschöpfung bleibt nicht in der Region, sie fließt den Aktionären zu.

Bürgerenergiegenossenschaften, die mit den Kommunen und den kommunalen Energieversorgern Energieprojekte umsetzen, können künftig eine noch wichtigere Rolle spielen, damit die Energiewende mit den Bürgern und nicht von Großkonzernen an ihnen vorbei gestaltet wird, seien es kleine, wie die Münchhäuser (www.gemeinde-muenchhausen.de/energie) oder große kreisweite, wie die Energiegenossenschaft Marburg-Biedenkopf www.egmb.de.

Ihr Klimaschutzmanager Michael Meinel

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Entschlossen handeln!

Kolumne vom

3.12.2014

Die Fragen, die sich einer Kommune im Hinblick auf Energieverbrauch und -versorgung, stellen, unterscheiden sich von denen, die ich letzte Woche hier aufgeworfen habe und jeder von uns abwägen muss, nicht grundsätzlich: Welche ist die richtige neue Heizung für ein Bürgerhaus, was eine gute Dämmung für einen Kindergarten, wie soll der Strom produziert werden?

Als Kommune gilt es dabei aber gute Entscheidungen für die Allgemeinheit zu treffen und dies nicht nur für die jetzige auch für künftige Generationen. Die Bedenken, die gegen fast jede Technik angebracht werden, sind dazu noch durch unterschiedliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Interessen gefärbt.Für die kommunalen Entscheider gilt dabei ganz besonders, dass alles zu lassen, wie es ist, nicht von der Verantwortung für die bekannten Begleiterscheinungen der fossilen und nuklearen Energieversorgung und den zunehmenden Zerstörungen durch Extremwetterereignisse entbindet.

Wem es also nicht egal ist, wie Öl und Gas in die Heizung und Strom in die Steckdose kommen, ist gezwungen, abzuwägen. Eine gute Entscheidungsgrundlage ist die Goldene Regel, die sich in allen großen Kulturen  seit Jahrtausenden so oder ähnlich findet: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Sie gilt auch für das kommunale Handeln in Bezug auf unsere natürlichen Ressourcen und nachfolgende Generationen. Es ist achtenswert, dass trotz so mancher Anfeindungen, einige verantwortungsvolle Entscheidungen in diesem Sinne treffen.

Ihr Klimaschutzmanager Michael Meinel

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Gute Entscheidung!

Kolumne vom

26.11.2014

Jeder kennt es: Es ist oft nicht einfach, sicher zu sein, eine gute Entscheidung getroffen zu haben. Welche ist die richtige neue Heizung, was eine gute Dämmung, wie soll der Strom produziert werden? Für fast jede Technik hören wir sofort, was sie alles für Nachteile hat, was nicht funktioniert, wie unwirtschaftlich sie ist.

Doch alles zu lassen, wie es ist, entbindet einem nicht von Verantwortung: der immense Landschaftsverbrauch des Braunkohletagebaus, die große Zahl Toter in den Bergwerken, strahlende Abraumhalden und durch Fracking verseuchtes Grundwasser sind die bekannten Begleiterscheinungen der fossilen und nuklearen Energieversorgung. Der steigende CO2-Ausstoß bringt zudem zunehmend Zerstörungen durch Extremwetterereignisse mit sich.

Zuletzt waren häufig gegen die Gebäudedämmung Argumente zu hören, manchmal gar ausgeweitet auf jegliche Energieeinsparung. Natürlich sind die richtige Materialwahl und bauliche Ausführung ganz entscheidend für einen nachhaltigen, gesunden und umweltbewussten Wärmeschutz. Eine gute Energieberatung ist daher dringend anzuraten. Unter energieland.hessen.de  finden Sie unter dem Reiter „Beratung“ weiterführende Informationen.

Ein weniger strittiges Beispiel sind die Verluste der Wärmeverteilsysteme, die bspw. 1,5 l Heizöl pro qm betragen. Das sind somit bei 120 qm 180 l/a. Dieser Verlust kann durch die Dämmung der Leitungen halbiert werden.  www.energiesparaktion.de Es gibt gute Entscheidungen beim Energiesparen, die gleichzeitig wirtschaftlich und nachhaltig sind, trotz aller berechtigten Zweifel.

Ihr Klimaschutzmanager Michael Meinel

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Mehr sparen bei Stromproduktion und Gebäudesanierung!

Kolumne vom

19.11.2014

Wie zuletzt berichtet, ist unsere Region bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf einem guten Weg. Doch weltweit ist noch viel zu tun. Nun wollen USA und China beim Klimaschutz vorangehen. Ende nächsten Jahres sollen in Paris die neuen globalen Klimaschutzziele vereinbart werden. www.cop21paris.org

Auch Deutschland sieht die Bundesregierung weiter in einer zentralen Rolle. Um bis 2020 das Ziel zu erreichen, den CO2-Ausstoß um 40% gegenüber 1990 zu senken, will die Bundesregierung, so Umweltministerin Hendricks, vor allem bei der Stromproduktion und der energetischen Gebäudesanierung mehr einsparen.

Auf www.bundesregierung.de finden Sie unter dem Stichwort „Weltklimabericht“ die Zielsetzung und das Aktionsprogramm Deutschlands sowie weiterführende Links auch zur wissenschaftlichen Grundlage. 3 000 Experten aus mehr als 70 Ländern haben über Jahre den Gesamtbericht über den wissenschaftlichen Forschungsstand zu Klimawandelursachen und -wirkungen erarbeitet.

Vom aktuellen Tiefstand des Erdölpreises aufgrund des Frackingbooms in den USA sollte sich niemand täuschen lassen. Investitionen in neue Heiztechniken, erneuerbare Energien und energetische Gebäudesanierungen sind langfristig und lohnen sich oft schneller als gedacht. Für nachfolgende Generationen verbleiben so noch Ressourcen und die Folgen des Klimawandels werden hoffentlich minimiert.

Förderprogramme des Bundes bei BAFA und KfW, sowie Tipps zum Energiesparen stehen u.a. auf www.klimax-nordkreis.de.

Ihr Klimaschutzmanager Michael Meinel

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Runter mit dem CO2-Ausstoß!

Kolumne vom

12.11.2014

Der Nordkreis ist auf einem guten Weg, wie die aktuelle Zwischenbilanz (s. u.a. www.klimax-nordkreis.de) zeigt: Insgesamt sind in den letzten 5 Jahren sowohl der Energieverbrauch als auch der CO2-Ausstoß mit einem eindeutigen Trend gesunken, ganz im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung.Dabei macht der aktuelle vierjährige Tiefstand des Erdölpreises den Umstieg auf alternative Energieträger nicht gerade leicht und auch die Notwendigkeit Energie zu sparen, ist damit nicht so offensichtlich. Der Frackingboom in den USA drückt die Preise und verlängert die Laufzeit der fossilen Brennstoffe um ein paar Jahre. Die Ölmultis suchen nun weltweit neue Felder für diese, wie das Umweltbundesamt sie wertet, Risikotechnologie – auch bei uns.

Der letzte milde und kurze Winter, ein viel zu warmer Herbst und der jetzige milde Novemberanfang helfen natürlich Heizenergie zu sparen. Aber sie sind auch ein Indiz, dass wir mitten im Klimawandel stecken. Die Überschwemmungen in Italien und in anderen Regionen, Hitze- und Dürreperioden u.a. Extremwetterereignisse sind die Kehrseite. Sie sind Anlass genug, weiter die Nutzung fossiler Brennstoffe zu reduzieren und Energie zu sparen.

Neue Heiztechniken und die energetische Gebäudesanierung bleiben die wichtigsten Maßnahmen. Die Termine der Schauberatung des Landkreises für verschiedene Gebäudetypen finden Sie unter www.klimaschutz.marburg-biedenkopf.de/schauberatung. Förderprogramme von BAFA und KfW, sowie Tipps zum Energiesparen stehen u.a. auf www.klimax-nordkreis.de.

Ihr Klimaschutzmanager Michael Meinel

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Energetische Sanierung von Gebäuden richtig gemacht!

Kolumne vom

5.11.2014

Dass die Gebäudesanierungsrate mit unter 1% viel zu niedrig ist und wir etwas tun müssen, wenn wir nicht auf lange Sicht immer mehr fürs Heizen zahlen wollen, das ist eine Binsenweisheit. Auch dass die Gebäudesanierung durch viele Förderprogramme unterstützt wird, dürfte sich herumgesprochen haben.

Rein technisch könnte der Verbrauch bei einer energetischen Sanierung aller Wohngebäude um fast 60% sinken. Dennoch scheuen viele davor zurück, da eine große Unsicherheit besteht, was bautechnisch gesehen, der richtige Weg ist.

Der Landkreis will im November mit Schauberatungen anhand von drei typischen Beispielhäusern aufzeigen, was geht, wie es geht und wie Sie gute Beratung und Förderungen bekommen können.

  • Montag, 10.11., 18:00–19:30 Uhr
    Denkmalschutz und Fachwerkbau
    Großer Sitzungssaal im Rathaus der Stadt Biedenkopf
  • Dienstag, 18.11., 18:00–19:30 Uhr
    Einfamilienhäuser 1945–1957
    Stadthalle Stadtallendorf
  • Donnerstag, 27.11., 18:00–19:30 Uhr
    Einfamilienhäuser 1958–1968
    Großer Sitzungssaal im Landratsamt, Marburg-Cappel

 

Mehr dazu finden Sie unter www.klimaschutz.marburg-biedenkopf.de/schauberatung, Förderprogramme von BAFA und KfW, Tipps zum Energiesparen u.a. auf www.klimax-nordkreis.de.

Ihr Klimaschutzmanager Michael Meinel

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Neue Regeln, neue Ziele – das Energie- und Klimaschutzjahr!

Kolumne vom

15.10.2014

Es ist ein Jahr der Energiereformen. In diesem Frühjahr ist die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) in Kraft getreten, wie in dieser Kolumne mehrfach thematisiert, sowie im Sommer dann die neuen Regeln beim Erneuerbaren-Energien-Ges. (EEG).Angesichts der weltweiten Klimaschutzziele, die aktuell auch von der EU durch eine neue Zielsetzung bei Einsparzielen und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien gestützt werden sollen, besteht eine gewisse Hoffnung, dass die Auswirkungen des Klimawandels doch zumindest ein wenig gebremst werden.Die Extremwetterereignisse der letzten Zeit und die Bedrohung von bis zu 30% der Tierarten, denen eine Anpassung an den Klimawandel, insbesondere die aktuelle Wanderung nach Norden nicht rechtzeitig gelingen mag, machen die Umsetzung der Ziele dringend notwendig. Forschungsberichte s. www.helmholtz.deReduzierung von CO2-Ausstoß und Sonne-, Wind- und Wasserkraftnutzung stellen gerade bei uns die größte Herausforderung dar. Das neue EEG lässt das Meiste bei privaten Kleinsolaranlagen wie es war und für Bestandsanlagen gibt es keine Änderung. So wird für Strom aus Anlagen, die vor dem Inkrafttreten des neuen EEG am 1.8. in Betrieb genommen wurden, keine EEG-Umlage für den Eigenverbrauch fällig. www.erneuerbare-energien.de

Informationen über die neue EnEV, bspw. den Gebäudeenergieaus-weis, sowie zum Energiesparen finden Sie u.a. auf www.klimax-nordkreis.de und auch unter www.klimasucht-schutz.de/energie-sparen.

Ihr Klimaschutzmanager Michael Meinel

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Sparsam und klimafreundlich heizen!

Kolumne vom

22.10.2014

Wir sind mitten im Herbst und es geht auf den Winter zu, die Heizperiode hat vielerorts schon begonnen. Trotz des großen Themas „Stromkosten“ wird wieder deutlich, dass die Heizkosten, die Energiekosten sind, die unsere Haushalte um ein Mehrfaches belasten.Aber deshalb kann hier auch am meisten gespart werden. Nicht nur die Entscheidung für das richtige Heizsystem und den besten Energieträger, auch viele einfache Maßnahmen ohne große Investitionen können helfen, hunderte Euro zu sparen, ohne dabei gleich frieren zu müssen.

So können Sie bspw. zu einem günstigeren Brennstofflieferanten wechseln. Dabei helfen Vergleichsportale. Aber zuerst sollten sie schauen, welche seriös sind und wo Fallstricke lauern. Die Stiftung Warentest hat sowohl Portale, als auch Heizungssysteme geprüft und verglichen. Und sie gibt Tipps zum Heizkostensparen.

Den aktuellen Artikel „Heizung: Günstig zur Wohlfühltemperatur“ finden Sie im Oktoberheft oder unter www.test.de/haushalt-garten.

Natürlich finden Sie auch auf den kommunalen Webseiten und auf www.klimax-nordkreis.de Tipps zum Energiesparen und zu effizienten Heizsystemen, zu Förderprogrammen, die wichtigsten Informationen über die neue EnEV und was tatsächlich beim Gebäudeenergieausweis gilt.

Viele gute Informationen zum Energiesparen finden Sie bspw. auch unter www.klima-sucht-schutz.de/energie-sparen.

Ihr Klimaschutzmanager Michael Meinel

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