Viel wird von Netzen geredet, wenn es um den Ausbau der Erneuerbaren Energien geht, obwohl Strom ja nur den kleineren Teil ausmacht. Dann geht es darum, wie teuer uns das alles kommen wird. Riesige Kosten werden uns vorgerechnet.
Logisch: Zum einen wollen die großen Stromhersteller ja gerne, dass das Geschäft bei ihnen bleibt. So sollen große Windparks nun anstelle von Kernkraftwerken die Gewinne bringen. Da muss dann das Kabel weg vom Rhein und seinen Nebenflüssen und hin Richtung Nordsee. Und das sollen wir bezahlen, damit uns auch künftig die Großen weiter beliefern.
Als ich im September von den 750.00 geprellten Kunden des Stromdiscounters Teldafax berichtete, standen diese vor der bitteren Erkenntnis, dass billige Angebote einem doch sehr teuer kommen können. Ende des Monats läuft nun die Frist für die Anmeldung von Forderungen beim Insolvenzverwalter aus.
Mit vielen Schachtelgesellschaften, Vorkasseleistungen und undurchschaubaren Verträgen hatte der Billiganbieter seine Kunden getäuscht und um ihr Geld gebracht. Nur so konnten sie viel billiger als die regionalen Anbieter sein.
Doch wir sollten nicht nur genau auf den Preis schauen, sondern auch auf die Verträge und was uns genau geboten wird. Es ist jedem zu raten, von undurchsichtige Geschäften lieber die Finger zu lassen.
Wer sich für Wintersport interessiert, wird dieser Tage immer wieder mit den schwierigen Bedingungen konfrontiert, unter denen diese stattfinden müssen. Selbst in den höheren Lagen der Alpen laufen meist nur weniger als die Hälfte der Lifte.
Dann fällt ein paar Tage mal kräftig Schnee, der dann aber genauso schnell wieder verschwindet. In den Mittelgebirgen können sich die Betreiber der Anlagen in den Wintersportgebieten nur sehnsüchtig an die letzten beiden Winter erinnern.
Wer von Beginn an meine Energiekolumne gelesen hat, weiß wie trotz steigender Energiepreise, die Energiekosten sinken können. Zum Jahreswechsel haben zwar nur 144 Energiever-sorger die Strompreise erhöht und dies eher moderat. Letztes Jahr waren es über 600. Die Gaspreise steigen aber deutlich. Der milde Winter wird dies hoffentlich erträglich halten.
Für die kommenden Jahre sind jedoch weiter kontinuierliche Steigerungen wahrscheinlich. An der jährlichen Erhöhung der Lebenshaltungskosten von 1,6% in den letzten 10 Jahren hatten die Energiepreise den größten Anteil. In den nächsten zehn Jahren werden für diese 2% mehr pro Jahr erwartet.
Voller Energie etwas angehen, heißt, sich einer Sache, die einem wichtig ist, hochmotiviert und voller Tatendrang annehmen. Dies ist doch ein schöner Vorsatz fürs neue Jahr!
Nicht sich von der Rückschau, was alles nicht oder nicht so gut geklappt hat, lähmen lassen, sondern nach vorne schauen und die eigene Kraft auf das Kommende konzentrieren.
Ich möchte das versuchen und die Möglichkeiten nutzen, die am Entstehen sind: Wir haben in unserer Region und auch speziell in Lahntal einige Energieprojekte auf den Weg gebracht. Ab dem nächsten Jahr soll es einen Klimaschutzmanager für den Nordkreis, d.h. voraussichtlich für Cölbe, Lahntal und Wetter geben.
Diesen etwas technokratisch anmutenden Begriff hatte ich vor einigen Wochen schon einmaI verwendet, darüber jedoch als Titel die viel schönere Wendung von Friedrich Wilhelm Raiffeisen „Das Geld des Dorfes dem Dorfe“ gesetzt.
Diese bringt auf den Punkt, dass ein Ziel der Energiewende sein muss, den Abfluss von Kapital aus der heimischen Region zum Erwerb von Erdöl, Erdgas und Kohle zu stoppen. Vollständigen Artikel lesen »
Frühlingshafte Temperaturen Anfang Dezember, wenig winterliche Weihnachstmärkte und Wintersport allerorten auf Kunstschneepisten: ist es das, was uns der Klimawandel bringt?
Und ist es nicht auch praktisch? Viel weniger an Heizkosten, weniger Glatteisunfälle, vielleicht auch manche Erkältung, die an uns vorbeigeht! Dies mag sogar so sein.
Am Montag hat die UN-Klimakonferenz in Durban begonnen, bei der um eine Erneuerung des auslaufenden Kyotoprotokolls verhandelt wird. Vor 14 Jahren wurde in Kyoto vereinbart eine Begrenzung der Klimaerwärmung auf +2°C anzustreben. Diese Vereinbarung läuft Ende des kommenden Jahres aus.
Zum einen ist solch eine Vereinbarung, die einen globalen und irgendwie willkürlichen Durchschnittswert festlegt, doch schwer begreifbar. Zum anderen erscheinen die Konsequenzen gerade in einer eher kühlen Region, wie sie unsere nun mal ist, von 2 Grad mehr, nicht gerade dramatisch zu sein.
Pünktlich zur Eröffnung der Klimakonferenz in Durban rezykeln die einschlägigen Seiten der sogenannten Klimaskeptiker eine zweite Charge der 2009 bei einem Hackerangriff erbeuteten privaten E-Mails von Forschern. Wie 2009 kurz vor der Klimakonferenz in Kopenhagen wird versucht durch einzelne Zitate die Klimawissenschaft insgesamt zu diskreditieren.
Nach Aussagen von Branchenkennern droht vielen Verbrauchern der Leerstand im Heizöltank, da sie über den Sommer auf billigere Preise gehofft haben. Die Bevorratung soll bei den Heizölverbrauchern derzeit sehr niedrig sein.
Seit einem halben Jahr lauerten alle auf einen spürbaren Preisrückgang, der sich aber partout nicht einstellen wollte. Und nun ist pünktlich zu Beginn der Heizsaison der Heizölpreis erstmals im Schnitt auf über € 90,- / 100 l gestiegen. 30% höher als bisher in einem November.
