In den Medien wird immer wieder der Eindruck vermittelt, wir könnten den Klimawandel verhindern. Das geht natürlich nicht. Aber wir müssen ihn nicht zusätzlich anheizen und wir können und müssen uns an dieVeränderungen anpassen. Zusätzlich zu den natürlichen Einflüssen, wie die allein schon sehr komplexen Sonnenzyklen, die Luft- und Meeresströmungen, Vulkaneruptionen usw. verändert der Mensch in seinem erdgeschichtlich sehr kurzen Dasein massiv Flora und Fauna und die Luftzusammensetzung.
Auf einige wesentliche Faktoren dieses Verstärkungseffekts haben wir Einfluss und können ihn minimieren. Die Ursache für dieses zusätzliche Anheizen ist ganz banal, aber erst seit kurzem relevant. Zusätzlich zu den natürlichen Schwankungen des Kohlendioxidanteils zwischen Tag und Nacht, Sommer und Winter, erhöhen wir ihn durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern, also von Kohle, Erdöl und -gas, die vor Jahrmillionen aus Pflanzen entstanden sind.
Aber erst seit 50 Jahren steigt unser Energiehunger so gewaltig, dass dieser Anstieg bedeutsam wird. CO2 war vor 100 Jahren mal zu 280 ppm und ist nun zu 390 ppm in der Atmosphäre – ppm sind Parts per million. Der Anteil von CO2 ist also geringer als 0,1%, Das ist nicht viel, aber unsere Luft ist für die Flora und Fauna, wie wir sie kennen, in einem sensiblen Gleichgewicht. Meere und Wälder können davon einiges aufnehmen. Aber wir holzen gleichzeitig Wälder ab, um u.a. den Fleischkonsum der wachsenden Weltbevölkerung zu decken, und verdoppeln damit den Effekt: das Holz wird verbrannt, bindet also nicht mehr CO2 und durch die Tierproduktion wird zusätzlich Methan erzeugt, ein vielfach stärkeres Klimagas.
Ihr Michael Meinel
Energie- & Klimabeauftragter, Lahntal
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» Teil 5 am 22.4.: „Drei-E“-Strategie für eine klimaschonende Energieversorgung
KlimaX-Termine: VHS-Vortrag Wärmeschutzmaßn. 14. April, 19:00 Uhr MZH Cölbe-Bürgeln
Bürgerkonferenz, 22. April, 19:30 Uhr, Stadthalle Wetter
VHS-Vortrag Energiemanagment. 28. April, 19:00 Uhr Gemeindehalle Cölbe
und Solarmesse des Nordkreises, 8./ 9. Mai in Cölbe-Bürgeln

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